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RAW Konvertierung – Ein miserabler Vergleich

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Es ist schon witzig. Aus dem OpenSource Gedanken heraus verwendet man jahrelang den Gimp um seine Fotos zu bearbeiten. Man gewöhnt sich an die Werkzeuge, das Handling und allem drum und dran. Alles kein Problem bis hierher.

Irgendwann zieht man los und holt sich kurz eine DSLR oder weniger kurz eine Spiegelreflexkamera. Man lernt, dass man in grenzwertigen Situationen noch eine Menge Bildmaterial aus den Rohformaten rausholen kann und ist glücklich. In Folge dessen folgte ich jahrelang treu dem OpenSource Projekt Ufraw und tunte somit meine Nikon RAW’s vor der weiteren Verarbeitung durch das geliebte GIMP.

Es war letztendlich der Spieltrieb der mich mal gucken lies, was es neben Ufraw und Gimp noch so gibt. Was springt einem ins Auge? Natürlich Photoshop und seine diversen Derivate. 1000 EUR für das dicke Photoshop liegen definitiv außerhalb meines Wunsches obwohl ich für eine gute Bildbearbeitungssoftware schon Geld springen lassen möchte. Ich landete also vor einer Woche beim kleinen Bruder Photoshop Elements. Ich sah auf einmal Dinge in meinen Bildern, die ich vorher nie geahnt hätte.

Auf einmal war da deutlich mehr Himmel und das im PSE “Automagic” Modus – RAW Bild laden, Weißabgleich automatisch, Bildverbesserung automatisch”.

Die Kritiker sollen an dieser Stelle sicherlich recht behalten – Automatik ist was für Anfänger, Scriptkiddies und sonstigem Gewürm. Aber bei aktuell über 5000 Fotos aus den DSLRs oder auch nur knapp 300 Fotos die auf einer Hochzeit mal so in den verschiedensten Lichtsituationen geschossen werden – will man da wirklich jedes einzelne Foto per Hand korrigieren? Wir reden ja noch nicht von der Bearbeitung, rein das konvertieren / entwickeln steht gerade auf dem Prüfstand.

Letztendlich war ich begeistert. Schnell, einfach und ein – im Verhältnis zur Gewohnheit – schönes Ergebnis.

Das war der Punkt wo ich Gimp an die Seite stellen wollte und mich mit PSE beschäftigen wollte. Ernüchterndes Ergebnis:

Der Schuss ging nach hinten los. PSE hat zwar viele Werkzeuge aber wer sich einmal an Gimp gewöhnt hat findet zwar ähnliche Symbole aber unterschiedliche Wirkungsweisen. Allein meine gerne genutzten Farbkurven sind im PSE hinter ein paar Menüklickern versteckt. Für mich persönlich sind sie zu weit vom Bild weg. Vielleicht ist es aber wirklich der Schwachpunkt eines Gewohnheitstieres neues zu boykottieren.

Fazit bis hier:

Photoshop Elements als RAW Konverter ist einfach zu bedienen und bringt ‘bessere’ Ergebnisse als UFraw. Obwohl UFRaw ein paar Stellschrauben hat die ich im PSE vermisse.
Die Bildbearbeitung im PSE ist sicherlich Gewöhnungssache aber wer die “Power of Gimp” kennt, wird an dieser Stelle nicht wechseln wollen.

PSE fällt also als Bildverarbeitung für mich aus und nur für die RAW Konvertierung möchte ich nun auch keine >60 EUR (Stand 08/2011) ausgeben.

Marsch, marsch also weiter gesucht. Auch andere Hersteller haben schöne RAW Konverter. Ernst genommen habe ich noch Raw Therapee V4.0 – wobei hier sehr schnell sehr viel Bildrauschen zu sehen war. Die möglichkeit viele RAWs erst in einer Batch-Queue zu stecken und dann den Rechner rechnen zu lassen ist sicherlich was feines aber bei den Ergebnissen die ich in 2 Tagen Tests und Reglerschieben erhalten habe waren nicht das wahre. Vielleicht wäre es mit mehr Aufwand gegangen aber das ist genau das was ich nicht haben möchte :)

Ende vom Lied

Wer kennt das Rohformat der Kamera besser als der Hersteller? Wohl eher keiner bis wenige.

Aktuell auf der Bank also das kostenfreie “View NX2″ von Nikon und meinen geliebten Gimp für das malerische mit folgendem Beispielbild:

Auch View NX ist nicht das gelbe vom Ei und jedem der nun sagt: “Kerl Mensch! Nimm doch das Capture NX2 von Nikon! Das kann auch bearbeiten!!” – “Seid ruhig! Die Software kostet den gleichen Obolus wie Photoshop Elements aber kann von der Bildbearbeitung kaum was. Es ist für absolute Anfänger gedacht, genauso beschrieben und taugt somit für fortgeschrittene Themen gar nichts!”. Nicht mal die RAW Konvertierung ist gegenüber dem kostenfreien Tool gepimpt. Und bitte zeigt mir jemand wo Capture NX mit Ebenen klar kommt?!

Zitat: Gibt es das sichere System?

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Jedesmal wenn die Frage auftaucht ob ein System “sicher” wäre, suche ich nach diesem Zitat von Gene Spafford – nun muss ich es einfach mal da ablegen wo ich schnell wieder nachgucken kann.

Das einzige System, welches wirklich sicher ist, ist ausgeschaltet und ausgesteckt,
eingesperrt in einem Safe aus Titan, vergraben in einem Betonbunker und ist umgeben von Nervengas und hochbezahlten, bewaffneten Wachen.

Und nicht einmal dann, würde ich mein Leben darauf setzen.
(Gene Spafford)

Backtrack 4 + AWUS036NH = boring

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Soeben habe ich mir den USB WLAN Stick AWUS036NH bestellt.

Nach dem Blogeintrag auf blog.rootshell.be soll man diese wohl recht gut unter Backtrack 4 nutzen können. Sobald die Hardware eintrifft werde ich diesen Post mit Updates flankieren.

Mal sehen, ob die Karte hält was sie verspricht und ob die bewährten BT Tools damit klarkommen.

[Update]

Heute ist die AWUS036NH angekommen. Nach kurzer Anwärmphase, ist ja schließlich kalt draußen, durfte sie dann auch sogleich Bekanntschaft mit BT4-R2 machen.
Es war gar nicht viel notwendig, um die Karte ans rennen zu bekommen. Lediglich ein

apt-get install firmware-ralink
cp /lib/firmware-2.6.34/*.bin /lib/firmware-2.6.35.8/

war notwendig, damit der hauseigene Treiber eine Firmware findet mit der er anschließend das Device kennen konnte.

Kurz noch in der Kramkiste nach dem alten AP gebuddelt und auf WEP getrimmt und die Testreihe konnte beginnen.
Fazit: Das Device hat mich nun inkl. Versand knapp 40 EUR gekostet und es funktioniert wirklich tadellos.

[Update #2]

Hier nun noch der letzte Beweis:

root@bt:~# dmesg | tail 
usb 1-1: new high speed USB device using ehci_hcd and address 5
cfg80211: Calling CRDA to update world regulatory domain
cfg80211: World regulatory domain updated:
    (start_freq - end_freq @ bandwidth), (max_antenna_gain, max_eirp)
    (2402000 KHz - 2472000 KHz @ 40000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
    (2457000 KHz - 2482000 KHz @ 20000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
    (2474000 KHz - 2494000 KHz @ 20000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
    (5170000 KHz - 5250000 KHz @ 40000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
    (5735000 KHz - 5835000 KHz @ 40000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
phy0: Selected rate control algorithm 'minstrel'
Registered led device: rt2800usb-phy0::radio
Registered led device: rt2800usb-phy0::assoc
Registered led device: rt2800usb-phy0::quality
usbcore: registered new interface driver rt2800usb
root@bt:~# ifconfig wlan0 up
root@bt:~# airmon-ng start wlan0
 
 
 
Interface       Chipset         Driver
 
wlan0           Ralink RT2870/3070      rt2800usb - [phy0]
                                (monitor mode enabled on mon0)
 
root@bt:~# aireplay-ng -9 mon0
21:35:56  Trying broadcast probe requests...
21:35:56  Injection is working!
21:35:58  Found 1 APs
 
21:35:58  Trying directed probe requests...
21:35:58  00:XX:XX:XX:XX:XX - channel: 1 - 'SomeNiftySSID'
21:35:59  Ping (min/avg/max): 1.082ms/10.603ms/58.445ms Power: 24.43
21:35:59  28/30:  93%
root@bt:~#

Abflug zum Botanischen Garten der Ruhr-Uni-Bochum

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Letzten Samstag ist mir ein richtiger Glücksschuß mit meiner Kamera gelungen.

Das sonnige Wetter, die milden Temperaturen und der animalische Drang dabei mal nicht vorm Rechner zu hocken, zogen mich und meine bessere Hälfte zur Ruhr-Universität-Bochum. Nicht etwa um das eigene Wissen zu erweitern – sondern um das Pensum an Ruhe und Gelassenheit aufzuarbeiten, welches man sich ja leider nicht immer so gönnt.

Für die ambitionierten Hobby-Fotografen ist die RUB schon eine echte Augenweide. Architektur-, Natur- und Makro-Fotografen können sich auf dem ganzem Gelände austoben. Das Parken war, zumindest diesen Samstag, frei – was evtl. am Samstag selbst oder vllt. auch an den Semesterferien lag. Zumindest das Parkhaus P4 eignet sich, stativ vorrausgesetzt, prima für HDR Aufnahmen – schumeliges Licht drinnen, draussen der Sonnenschein und drinnen die Architektur eines ansonsten nicht sonderlich schönen Parkhauses – hat sicher seinen Reiz. Leider hatte ich mein stativ nicht eingepackt, schließlich wollte man ja vorwiegend spazieren gehen…

Wer aus der Natur-Fotografie kommt soll im eigenen Botanischen Garten der RUB auch nicht zu kurz kommen. Als besondere Empfehlung sei hier der Chinesische Garten genannt, der in einem 180° Rundgang sowohl für Weitwinkel als auch Telezoom einiges zu bieten hat.

Mein aktuelles “I-am-so-proud” Bild entstand allerdings ein paar Minuten nach dem chinesischen Garten und war für mich eines der größeren Highlights am Tag:

Abflug!

Chinesischer Garten #2

Chinesischer Garten #1

Fazit: Der BoGa der RUB ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Neben den hier erwähnten persönlichen Highlights kann man mit genügend Zeit nahezu die gesamte Botanik unseres Erdballes bestaunen.

Pythoninae vs. Elephantidae Amaurosis

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Golem berichtete am 02. August über eine neue OpenSource Entwicklung aus dem Hause Qualys, die es dem Nutzer ermöglicht anhand statischer Daten die eingesetzten Versionen von Webapplikationen zu ermitteln.

Der blinde Elefant (Elephantidae Amaurosis) wurde am 28. Juli das erste mal ins SourceForge SVN gestellt und gilt daher noch als sehr junges Produkt. Allerdings kann man sagen, dass es selbst in Revision 1 schon funktionstüchtig ist.
Ist man allerdings versucht dieses Fingerprinting Tool für WebApps mit dem aktuellen Backtrack4 zu verwenden kommen recht schnell herbe Enttäuschungen, weil es “einfach nicht geht”.

Ein aktuell gepatchtes BT4 bringt die Python Version 2.5.2 mit sich. Aktuell wird wohl eher die 2.7.x gehandelt und die Python 3.x steht quasi in den Startlöchern um zu den Distributionen zu kommen. Wer meiner Meinung nach sich mit Backtrack auseinandersetzt sollte zwangsläufig wissen was er tut, was er tat und was er machen kann. Jammernde Worte a la “Warum hat Backtrack noch kein aktuelleres Python?!?” oder “Hey BT, macht doch mal ein dpkg Paket fertig, weil ich mir nicht die Hände mit kompilieren schmutzig machen will” sind hier einfach ein paar Stufen zu weit unten und f@r @way from 31337.
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Aktuelles zum Wetter

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~~~ Ohne Worte ~~~

Hakin9 Magazin wird zum Online-Magazin

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Vorige Woche wurde durch den Newsletter des IT-Security Magazins “Hakin9″ bekannt gegeben, dass sich ab Mai 2010 etwas ändern wird.

Nun dürften die Änderungen sich allerdings für den User gut auswirken, denn das Magazin schwenkt auf ein reines Online Magazin ohne etwaige Printmedien.

Hier der Auszug des Newsletters:

Ab Mai 2010 Hakin9 nur als Online Magazin erhältlich
Liebe Subscriber,
 
wir möchten Sie informieren, dass wir ab Mai 2010 auf Online Magazine umsteigen. 
Hakin9 wird dann monatlich und als freie Digital-Publikation erscheinen. 

In Mai kommt auch die letzte Print Ausgabe (Mai/Juni Ausgabe) auf den Markt. Parallel 
erscheint das erste Online Magazin. Hakin9 wird auf unserer Homepage zum kostenlosen 
Download angeboten und zusätzlich im Newsletter verschickt. Wir hoffen, dass dadurch 
die Anzahl unserer Leser deutlich zunehmen wird. 

Ab Mai jeder User hat die Möglichkeit, jedes Hakin9 Heft kostenlos zu lesen. 
Sie haben Freunde, die sich für die IT-Sicherheit interessieren? 
Dann informieren Sie Ihre Bekannte über das neue Hakin9 Online Magazin und 
verweisen Sie auf unseren Newsletter. Um Hakin9 zu lesen, brauchen neue Nutzer nur 
Ihre E-Mail-Adresse unter http://hakin9.org/de/newsletter einzutragen.

Mit dem Umsteigen auf ein Online Magazin werden sich der Inhalt und Aufbau des 
Hakin9 Heftes nicht ändern.

Mehr dazu gibt es unter: http://hakin9.org/de

True Story about Tetris

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Did you ever asked yourself about the cause always getting the wrong Blocks in Tetris?
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9/11 – a real Story in US Currency?

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Nice video…

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Ist das alles so geplant?

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Kann man in jedem Fall einmal ernsthaft drüber nachdenken, oder?

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